Ätherische Öle für die Sauna

Ätherische Öle als Saunaaufguss sind sehr wohltuend und können sich positiv auf die Gesundheit auswirken.Wenn das angenehm warme Wasser der Badewanne Füße, Beine und den ganzen Körper umschließt, ist das ein herrlich wohliges Gefühl. Gemütlich wird es aber erst mit dem richtigen Zusatz, wie zum Beispiel mit ätherischen Ölen. Diese können auch für die Heimsauna genutzt werden.

Abbildung: Spezielle ätherische Öle für die Saune sorgen für eine Extraportion Wellness. © PhotoSG – Fotolia.com

Ätherische Öle für den Saunaaufguss

Einige Wohnungen und Häuser genießen den Luxus mit einer kleinen Sauna ausgestattet zu sein, schließlich gibt es kaum etwas Entspannenderes als im ganz privaten Kreis zu saunieren. Die Aufgussarmomen spielen bei dem Genusserlebnis eine große Rolle, denn sie locken den Saunagänger schnell in eine andere Welt und lassen ihn den Stress des Alltags vergessen. Ätherische Öle können dabei zum Beispiel den Duft nach Wald, Weihnachten oder einem Blumenbuket nachahmen. Bei der Dosierung sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu viel des Öls genutzt wird – ansonsten kann es u. a. zu Reizungen der Schleimhaut kommen. Einige wenige Tropfen, mit Wasser verdünnt, reichen völlig aus. Der Duft verbreitet sich dann im gesamten Bad und selbst beim Entspannen auf der Wellnessbank nimmt der Hochgenuss kein Ende.

Heileffekte der Sauna

Mit Hilfe ätherischer Öle können auch medizinische Aspekte beim Saunagang hervorgehoben werden. Es gibt viele hochwertige Saunaöle, die gut für Bronchien und Atemwege sind. Typisch dafür sind Düfte mit Fichtennadel, Eukalyptus und Latschenkiefer, die mit ihrem würzigen und holzigen Aroma an einen entspannenden Waldspaziergang erinnern. Möchte man die Seele baumeln lassen, können dabei spezielle Wellness-Öle hilfreich sein, diese können von Citrus-Düften hin zu Rosmarin und Melisse reichen. Die innere Ausgeglichenheit und Ruhe kann durch solche Saunagänge gesteigert werden.

Saunasalz

Neben den ätherischen Ölen sind auch Saunasalze sehr beliebt. Diese werden beim Saunieren aufgetragen und sorgen für ein angenehmes Peeling. Bevor man sich allerdings auf der Saunaliege entspannt, sollte man das Salz unter der Dusche abwaschen. Der positive Effekt dieses „Sauna-Peelings“ liegt darin, dass alte Hautzellen durch das Schwitzen aufquellen und sich damit leichter ablösen lassen. Das Peeling ist dadurch wesentlich effektiver als in Badewanne oder Dusche.

Tipps für ein Bad mit Sauna

Mit ganz einfachen Tricks kann man den Wellnesscharakter des Badezimmers hervorheben, zum Beispiel mit aufeinander gelegten Steinen und einer Kerze dazwischen, wie es das Bild zeigt.Möchte man sich ein solches Wellnessbad mit Sauna zulegen, sollte man einige Aspekte nicht außer Acht lassen. Zum einen gehört natürlich für das Entspannen nach dem Saunagang eine Wellnessbank in das Badezimmer. Für das Abwaschen vor und nach der Sauna sollte sich eine Dusche im gleichen Zimmer befinden. Am besten bietet sich eine bodengleiche, einfach begehbare Dusche an – denn dann besteht eine geringere Rutschgefahr, wenn man nach der Sauna verschwitzt ist. Das Bad wird durch optische Elemente perfektioniert, dazu können angenehm getönte Fliesen sowie eine ansprechende Dekoration gehören. Gern werden auch wasserfeste Musikgeräte eingesetzt, die beim Entspannen wohlklingende Lieder und Wellness-Melodien verlauten lassen.

Abbildung: Ein echter Blickfang im Bad oder Saunaraum sind Wellnesssteine mit einer Kerze. © Estelle – Fotolia.com